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Donnerstag, 22. März 2018

Impressum und Werbung auf Facebook?!



Aktuell herrscht ein wenig Panik in der Nähwelt, viele wollen ihre Facebook Seite löschen/auf unsichtbar stellen oder haben es bereits getan. Aus dem Grund habe ich einen kleinen Beitrag zu dem Thema geschrieben.


Die Unsicherheit ist sehr groß, man sieht das manche sich mit dem Thema überhaupt nicht befasst haben und manche blicken da einfach nicht durch, haben schlicht weg angst was falsch zu machen.
Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert.

Klar sollte man sich vorher über solche Themen informieren, den Unmut einiger kann ich verstehen aber Vorwürfe bringen niemanden weiter, also kann man versuchen zu helfen.

Wir haben alle die gleiche Leidenschaft, das nähen! Bei so vielen Themen rund ums nähen wird ja auch geholfen, selbst wenn es noch so belanglos ist. Warum nicht auch bei solchen Themen?

Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung und ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit!

Das Thema Impressum Befreiung, bei privaten Seiten/Blogs habe ich nicht mit rein genommen, da man da einiges beachten muss. Da sollte man einfach mal einen Fachanwalt kontaktieren und schildern wie man es handhabt.

Impressum
Man sieht häufiger, das entweder gar kein Impressum vorhanden ist oder nur Name und eine E-mail Adresse, beides ist nicht korrekt. Ein Postfach geht ebenfalls nicht.
Im Impressum muss eine Ladungsfähige Adresse stehen, Vor und Zuname, Adresse und Email. Eine Telefonnummer muss nur angeben werden, wenn man die Seite auch geschäftlich nutzt.
Umgehen kann man das ganz nicht wirklich, es gibt die Möglichkeit, wenn man mit einer Agentur zusammenarbeitet, das man deren Adresse angeben kann (machen einige Blogger) oder wenn man einen Shop(Firmenadresse) hat, davon kann man ebenfalls die Adresse angeben. 
Ein fehlendes Impressum oder fehlende Angaben im Impressum können sehr teuer werden.
Was man beachten sollte, das man nicht unbedingt schreibt, wann man in den Urlaub fährt. Lieber erst posten, wenn man aus dem Urlaub zurück ist. Ebenfalls kann man Beiträge bei Facebook planen.
So kann man sich ein Stück vor Einbrechern schützen!

Impressumspflicht gilt auch auf Instagram und Pinterest.

Kennzeichnungspflicht

Ebenfalls ein Thema was zu Riesen Diskussionen und Unsicherheiten führt(e). Dabei ist es gar nicht so schwer. 
Gekennzeichnet werden muss das, was man vorstellt, wofür man im Gegenzug Geldleistung oder Gegenleistung in Form von Produkten erhält/erhalten hat. 
Man kann entweder Werbung oder Anzeige schreiben.


Designnähen für Stoffe
Wird man ausgewählt, erhält man den Stoff, vernäht ihn und zeigt es auf seiner Seite. Der Beitrag wird in ein paar Gruppen geteilt, was fürs kennzeichnen unwichtig ist.
Der Beitrag muss gekennzeichnet werden, aus dem Grund es ist eine Gegenleistung. 
Man erhält den Stoff (kostenlos), vernäht sein Wunsch Teil daraus und stellt es auf seiner Seite vor.


Probenähen Ebooks/Schnittmuster

Da habe ich bis jetzt nicht wirklich was zu gefunden. 
Logisch betrachtet müsste man ein Ebook aus einem Probenähenauch kennzeichnen. Um das Ebook zu testen und auch später vorzustellen, erhält man das Ebook/Schnittmuster kostenlos(Gegenleistung).
Ebenfalls kann man es so auch bei dem Designnähen von bereits veröffentlichen Schnittmuster handhaben. 

Hat man in seinem Beitrag selbst gekaufte Produkte und gesponsorte, kann man hinter dem gesponsortem Produkt ein Sternmachen (XY*) und das Sternchen bei Werbung ebenfalls nicht vergessen, so kann man auseinander halten, was gekauft ist und was nicht. Wie man oben im Bild unter Designnähen für Stoffe sieht.


Viel gibt es da eigentlich nicht zu schreiben. Ich hoffe, dass ich euch ein bisschen helfen konnte, das es verständlich geschrieben ist und das ein bisschen Licht im dunklen ist.

So schlimm ist das Kennzeichnen nicht wirklich, bei uns Bloggern würde man auch sagen, das man Transparenz zeigt und ehrlich gegenüber seinen Leser ist. 


Habt ihr euch vorher schonmal mit dem Thema auseinandergesetzt?


Liebe Grüße

Jessie

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